
Hitzewelle hat Bergisches im Griff
Eine Rekordhitzewelle überrollt gerade das Bergische mit Werten bis 40 Grad. Die Freibäder erwarten einen Besucheransturm, der Verbrauch an Trinkwasser steigt weiter an und auch die Waldbrandgefahr wird immer größer.
Veröffentlicht: Donnerstag, 25.07.2019 03:50
Die Feuerwehren mahnen wegen der anhaltenden Trockenheit zu besonderer Achtsamkeit. Der Waldbrandgefahrenindex ist bei uns inzwischen auf Stufe 4 von insgesamt 5 angestiegen.
Auch der Aggerverband richtet sich an die Menschen im Bergischen und bittet, das Trinkwasser zurzeit sparsam zu verwenden - besonders bei der Bewässerung des Gartens. Denn der Wasserverbrauch steigt bei der aktuellen Hitzewelle im Bergischen weiter an. In den letzten Tagen musste deutlich mehr Wasser aufbereitet werden als zu Beginn der Woche, heißt es vom Verband. Die Trinkwassertalsperren sind immer noch gut gefüllt, heißt es vom Aggerverband: Die Genkeltalsperre hat einen Füllstand von 75 Prozent, die Wiehltalsperre ist zu 74 Prozent gefüllt.
Auch die Freibäder erwarten in diesen Tagen einen Besucheransturm: Die Bäder in Bergisch Gladbach oder auch in Rösrath haben ihr Personal aufgestockt. In Rösrath-Hoffnungsthal wird über die heißen Tage sogar zusätzliches Sicherheitspersonal im Einsatz sein. Dabei ist die Security vor allem präventiv im Bad, um mögliche Konflikte erst gar nicht entstehen zu lassen, sagt die Stadt. Die Security ist auch vor dem Bad im Einsatz, um bei längeren Warteschlangen mit den Badegästen ins Gespräch zu kommen. Bei der letzten Hitzewelle Ende Juni hatte das Freibad in Hoffungsthal den Einlass zeitweise schließen müssen, weil das Bad zu voll war.
Auch die Bäder in Bergisch Gladbach, Leichlingen oder Wiehl rechnen in diesen Tagen mit vielen Badegästen - von einem neuen Besucherrekord gehen die Bäder wegen der aktuellen Urlaubszeit aber nicht aus.