Hochwasser: Bedarf nach psychologischer Hilfe wächst

Zwei Monate nach der Hochwasserkatastrophe im Bergischen haben viele Menschen das Erlebte noch nicht verarbeitet. Die Bevölkerung sei extrem sensibel, heißt es zum Beispiel von der Feuerwehr Bergisch Gladbach.

Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser in Leichlingen

Die Erlebnisse hätten die Menschen geprägt - normaler Starkregen sorge zurzeit schnell für Ängste.

In Bergisch Gladbach zum Beispiel gibt es Menschen, die innerhalb von mehreren Monaten mehrfach den Keller unter Wasser hatten. Natürlich haben diese Menschen inzwischen Angst, wenn es regnet.

Das sagt ein Sprecher der Gladbacher Feuerwehr.

Auch die AWO im Bergischen geht davon aus, dass der Bedarf nach psychologischer Hilfe in den nächsten Wochen immer mehr wird. Die Menschen hätten sich zuerst um die finanziellen Hilfen gekümmert, jetzt würden sie merken, dass sie auch psychologische Hilfe brauchen, sagt die AWO.

Wer nach der Hochwasserkatastrophe HIlfe braucht, kann sich der AWO-Hotline für Flutopfer melden.

Der Hausarzt kann aber auch immer an psychologische Notfalldienste vermitteln. 

AWO-Hotline für Flutopfer: 0800-296 0000

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