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Mehr als 1.100 Adressen bei Jahrhunderthochwasser gefährdet
© Gemeinnütziger Verein Bickenbach
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Mehr als 1.100 Adressen bei Jahrhunderthochwasser gefährdet

Mehr als 1.100 Adressen im Bergischen könnten bei einem Jahrhunderthochwasser betroffen sein. Das geht aus einem neuen Hochwasser-Check der Deutschen Umwelthilfe hervor. Trotz der vielen Maßnahmen, die in NRW und dem Bergischen seit dem Hochwasser von 2021 bereits angestoßen wurden, sieht die DUH noch Spielraum und Handlungsbedarf.

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Deutschlandweit ist das Hochwasser-Risiko in 98 Kreisen hoch, darum fordert die DUH unter anderem ein Bauverbot für Überschwemmungsgebiete und naturbasierte Lösungen. Die Flüsse brauchen wieder mehr Platz. Genau solche Renaturierungen werden im Bergischen derzeit vielerorts vorangetrieben. Trotzdem liegt der sogenannte Hochwasser-Risikograd in Rhein- und Oberberg im mäßigen Bereich. Für das Oberbergische beträgt der Wert 3,71 - für das Rheinisch-Bergische 3,57. Das entspricht dem bundesweiten Mittelfeld. Den Wert hat die DUH aus Daten des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung berechnet. Er setzt sich aus den potentiell gefährdeten Adressen und Flächen im Fall eines Jahrhunderthochwassers zusammen.

Der oberbergische Kreis weist in diesem Zusammenhang nochmals auf seine Kooperation zur Überflutungsvorsorge an Agger und Wupper hin. Alle Infos dazu auf https://www.obk.de/cms200/pbu/kaw/index.shtml

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