
Hochwasserschäden: ADAC warnt vor Verkehrskollaps
An diesem Montag starten auch im Bergischen nach den Ferien wieder viele in den Berufsalltag. Und das heißt oft auch: Pendeln. Der ADAC warnt jetzt aber vor einem Kollaps des Verkehrssystems, vor allem rund um Köln.
Veröffentlicht: Montag, 16.08.2021 04:26
Denn durch das Hochwasser sind noch immer einige Autobahnen in der Region gesperrt - und die Ausweichstrecken waren schon in den Ferien überlastet.
Unter anderem ist die A 1 zwischen Hürth und Erfttal streckenweise noch voll gesperrt - einige Abschnitte sind wegen Flutschäden nicht befahrbar. Die Ausweichrouten führen die Pendler meist über die A3 und A4. Der ADAC sagt daher: Pendler müssen sich in unserer Region nach den Sommerferien auf massive Staus einstellen.
Hinzu kommt: Der September war schon im letzten Jahr mit über 20.500 Meldungen der staureichste Monat des Jahres. Wer kann, sollte daher laut ADAC im Home-Office arbeiten oder auf Bus und Bahn umsteigen.
Auch im Bergischen selbst sind nach dem Hochwasser noch einige Straßen gesperrt: beispielsweise die L129 in Lindlar oder die K47 in Engelskirchen zwischen Kaltenbach und Ründeroth.