Homeoffice - Fluch oder Segen?

Die SPD fordert einen Rechtsanspruch auf Homeoffice. Das ist gut. Oder? Wir tragen ein paar Fakten zusammen und helfen euch, zu ermitteln, ob ihr der Homeofficetyp seid!

Der Weg zur Arbeit - fällt weg. Keine A4, keine A1, kein Stau in der Stadt. Länger schlafen. Sogar die Dusche kann man weglassen. Frühstücken mit den Kindern. Bei der Arbeit stört einen niemand bei der Konzentration. Oder?

Laut dem Deutschen Institut für Wirtschaftforschung DIW wünscht sich jeder Dritte in Deutschland, gelegentlich von zu Hause aus zu arbeiten. Nur jeder Achte darf zu Hause arbeiten.

Viele Arbeitgeber und auch Arbeitnehmer glauben, dass Anwesenheit eine wichtige Voraussetzung für "anständiges" Arbeiten ist, egal ob für den Job nötig oder nicht.

Mehr Überstunden im Homeoffice

Auch deshalb setzen sich Menschen im Homeoffice nicht selten unter Druck. Die Uni Basel hat herausgefunden, dass sie mehr Überstunden machen. Und das "Abschalten" fällt auch vielen schwerer - denn das Zuhause ist nun nicht mehr nur mit Freizeit verbunden.

Ein weiterer Nachteil des Homeoffice könnte die Karrierebremse sein. Die Universität von Stanford hat ermittelt, dass, wer von zu Hause arbeitet, seltener befördert, weil im doppelten Sinne weniger "gesehen" wird.

Anhand der angehängten Checkliste (Institut für Angewandte Arbeitswissenschaft) könnt ihr ermitteln, wie homeofficetauglich ihr seid!

Eure Erfahrungen mit Homeoffice...

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