
Der Bedarf an Nachhilfe ist seit Beginn des Distanzunterrichts gestiegen und wird womöglich im Februar und März noch weiter richtig anziehen, so die Befürchtung des Studienkreises Bergisch Gladbach. Die Schülerhilfe betreut zwar nicht spürbar mehr Schüler als sonst, die „Stammkunden“ brauchen aber öfter Unterstützung beim Online-Unterricht.
Studienkreis-Sprecherin Andrea Heinrich bezeichnet die derzeitige Situation für alle Schüler im Distanzunterricht als eine Katastrophe. Viele Kinder und Eltern seien nicht ausreichend technisch versiert, viele Schulen im Bergischen digital noch immer nicht auf dem aktuellen Stand. Mit jeder Woche, die der Lockdwon verlängert wird, wächst die Nachfrage nach Nachhilfe. Die Eltern sehen sich mehr und mehr unter Zugzwang, sagt Heinrich. Sie geht davon aus, dass die Nachhilfestellen im Bergischen im Februar und März nahezu überrannt werden.
Noch nie waren so viele Fünftklässler im Bergischen auf Nachhilfe angewiesen.