
Hundesteuer: Einnahmen der Kommunen auf Rekordhoch
Hundehalter sind weiterhin eine lukrative Einnahme-Quelle – auch für unsere bergischen Kommunen. Fast 3,7 Millionen Euro haben sie im letzten Jahr allein von Januar bis September an Hundesteuer gezahlt – ein neuer Rekrod und über 200.000 Euro mehr als im Vorjahr. Das zeigt eine aktuelle Statistik des Landes. Damit geht der kontinuierliche Anstieg weiter.
Veröffentlicht: Mittwoch, 04.01.2023 13:41
Erwartungsgemäß haben unsere beiden Kreisstädte Gummersbach und Bergisch Gladbach am meisten Geld eingenommen: mehr als 700.000 Euro waren es allein in Gladbach. Im Jahresvergleich sind die Einnahmen nur in zwei bergischen Kommunen – nämlich in Bergneustadt und Radevormwald – gesunken.
Mit Abstand am deutlichsten zugelegt haben sie in Reichshof: Das Plus in der Gemeinde-Kasse liegt bei mehr als 36 Prozent. Insgesamt haben die rheinisch-bergischen Hundehalter 1,9 Millionen Euro an Steuern für ihre Vierbeiner gezahlt. Rückschlüsse, wie viele Hunde wo leben, lässt die Statistik nicht zu, da die Steuer je nach Kommune unterschiedlich hoch ausfällt.