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IG Bau fordert mehr Sozialwohnungen im Bergischen
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IG Bau fordert mehr Sozialwohnungen im Bergischen

Es muss dringend mehr Sozialwohnungen geben. Das fordert die IG Bau. Allein im Rheinisch-Bergischen hat der Staat beispielsweise im letzten Oktober knapp 4 Millionen Euro Kaltmiete an Vermieter gezahlt, rechnet die Gewerkschaft vor.

Veröffentlicht: Montag, 04.03.2024 09:12

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Weil es zu wenig Sozialwohnungen für Bürgergeld-Empfänger gebe, müssten die Job-Center die Mieten auf dem freien Markt akzeptieren. Rund 8.400 Haushalte im Rheinisch-Bergischen hat der Staat im letzten Herbst bei den Kosten der Unterkunft (KdU) unterstützt, im Oberbergischen waren es 7.000 Haushalte. Hier sind 2,4 Millionen Euro Kaltmiete gezahlt worden. Das geht aus Zahlen der Bundesagentur für Arbeit hervor. Wenn es mehr Sozialwohnungen gebe, wäre der Staat unabhängig von Mietpreistreiberei, sagt die IG Bau. Außerdem könnten dann Menschen einfacher eine Wohnung finden, die es auf dem regulären Wohnungsmarkt schwer haben: Alleinerziehende und Haushalte mit geringem Einkommen. Diese haben zum Beispiel auch aktuell ein großes Problem, im teuren Bergisch Gladbach eine Wohnung zu finden. 

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