
IG Bau warnt vor Investitionsstopp
Radwege, neue Kitas, moderne Wasserleitungen. Durch die Folgen der Coronapandemie könnten wichtige Investitionen in die lokale Infrastruktur auf der Strecke bleiben. Davor warnt die IG BAU. Die Einbrüche in der Gewerbesteuer haben große Lücken in die Haushalte gerissen. Dabei ist eine moderne Infrastruktur für die regionale Wirtschaftsentwicklung von großer Bedeutung, heißt es von der Gewerkschaft.
Veröffentlicht: Mittwoch, 11.11.2020 09:44
Der Oberbergische Kreis hat im vergangenen Jahr über 55 Millionen Euro in die öffentliche Infrastruktur investiert. Das sind pro Kopf etwa 204 Euro. Damit liegt der Kreis im Bundesvergleich im unteren Mittelfeld. Im Rheinisch-Bergischen lag die Investitionsquote mit gut 150 Euro pro Kopf niedriger. "Dieses Level muss gehalten werden", sagt der Geschäftsführer der IG BAU Köln-Bonn. "Ein Sparen an der Infrastruktur wäre ein Sparen am falschen Ende".
Eine gute Infrastruktur erhalte Arbeitsplätze. Und erst durch Radwege, E-Ladestationen und neue Gleise seien Klimaziele erreichbar.