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IHK fordert sofortige Hilfe für Unternehmen
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IHK fordert sofortige Hilfe für Unternehmen

 „Bund und Land müssen jetzt handeln und Geld für Unternehmen sofort zur Verfügung stellen. Es ist kein weiterer Aufschub möglich. Jetzt laufen die Zahlungen für Miete, Löhne und andere Verträge, jetzt wird das Geld gebraucht.“ Das fordert die Präsidentin der Kölner Industrie- und Handelskammer, Nicole Grünwald.

Veröffentlicht: Sonntag, 22.03.2020 14:44

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Damit das Geld zum Ende der kommenden Woche bei den Unternehmen ankomme, sei es jetzt wichtig schnell und unkompliziert zu arbeiten. Das gelte sowohl für die Umsetzung des Notfallfonds für kleine Unternehmen, als auch die erleichterten Kreditbedingungen für mittlere und große Unternehmen.

Das Land NRW müsse jetzt genau und schnell prüfen, ob die Maßnahmen des Bundes für die regionale Wirtschaft passend sind und sofort greifen können. Wenn nicht, seien unbürokratische Landeshilfen gefordert. Ein zentrales Thema sei das Kurzarbeitergeld: hier müsse das Antragsverfahren vollständig digitalisiert werden, sagt Grünwald. Um die Arbeitsagentur in diesem Bereich zu entlasten, arbeitet die IHK ab Montag mit einem eigenen Kurzarbeiter-Beratungsteam.

Alle Maßnahmen, die der Wirtschaft finanziell helfen, seien von existenzieller Bedeutung für die Bewältigung der Krise in der Region - dass betreffe steuerliche Erleichterungen, eine Änderung des Insolvenzrechts und die Aussetzung des Solis. Außerdem gehöre dazu auch die Stundung oder der Verzicht auf kommunalen Gebühren und Abgaben, wie beispielsweise die Sondernutzungsgebühren in der Gastronomie.


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