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Im Gastgewerbe wird oft zu schlecht bezahlt
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Im Gastgewerbe wird oft zu schlecht bezahlt

Mehr Zoll-Kontrollen bei Hoteliers und Gastronomen im Bergischen. Das fordert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten. Es könne nicht sein, dass es immer noch Chefs gibt, die ihren Beschäftigten das absolute Minimum an Mindestlohn vorenthalten, heißt es zu Begründung.


Veröffentlicht: Samstag, 13.07.2019 05:57

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Bei Kellnern, Köchen und Hotelangestellten kommt es am Monatsende auf jeden Euro an, sagt die Gewerkschaft. Sie fordert deswegen ein intensiveres Vorgehen des Zolls. Dafür sollten zum Beispiel die Arbeitszeiten in den Betrieben erfasst werden. „Je höher das Risiko für schwarze Schafe ist, bei illegalen Praktiken überführt zu werden, desto seltener setzen sie auf Tricksereien“, sagt die Gewerkschaft.


Das Hauptzollamt Köln hat im letzten Jahr in der Region 245 Betriebe des Gastgewerbes überprüft. In 41 Fällen gab es Verstöße gegen den Mindestlohn, also in jedem sechsten Hotel, Imbiss oder Restaurant. Das zeigt eine Auswertung des Bundesfinanzministeriums. 

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