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Immer mehr Frauen im Rheinisch-Bergischen holen sich Hilfe
© Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes
Gewalt gegen Frauen, häusliche Gewalt
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Immer mehr Frauen im Rheinisch-Bergischen holen sich Hilfe

Gewalterfahrung, Trennung und Scheidung - das sind die Themen, die die Frauenberatungsstelle im Rheinisch-Bergischen des Vereins "Frauen stärken Frauen" im vergangenen Jahr besonders beschäftigt haben. Auffällig ist, dass die Frauen mit immer mehr Problemen gleichzeitig zu kämpfen haben.

Veröffentlicht: Freitag, 16.02.2024 09:36

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Die Belastungen würden immer größer, sagt die Beratungsstelle. Sie hat im letzten Jahr deutlich mehr Gespräche geführt als im Jahr davor - bei über der Hälfte der Beratungsgespräche ging es um häusliche Gewalt. Zeitgleich berichten immer mehr Frauen aber auch über finanzielle Belastung, Wohnungsnot und Sorge um die Kinder, so der Verein. Im Ergebnis haben im vergangenen Jahr über 40 Frauen und etwas mehr als 30 Kinder Schutz im Frauenhaus gefunden.

Aber auch positive Entwicklungen verzeichnet der Verein: Die Zahl der Frauen, die aus dem Frauenhaus den Schritt in ein selbständiges Leben geschafft haben, hat sich mehr als verdoppelt. Die Zahl der Frauen, die zurück zu den Tätern gingen, halbiert, sagt die Beratungsstelle. 

Auch immer mehr Mädchen suchen sich Hilfe, heißt es von der Mädchenberatungsstelle in RheinBerg: Mädchen stehen unter großem Leistungsdruck seitens der Schule und des Elternhauses, das äußere sich dann häufig in psychischen Problemen, sagt die Beratungsstelle. Die Mädchen kommen dann in die Beratung wegen familiärer Probleme, sexualisierter oder häuslicher Gewalt oder auch wegen Essstörungen, so die Bilanz.

Fast 290 Mädchen und über 100 Vertrauenspersonen hat die Mädchenberatungsstelle im letzten Jahr unterstützt.

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