
Immer mehr Sprengungen von Geldautomaten im Bergischen
Immer häufiger werden bei uns im Bergischen Geldautomaten gesprengt – zum Teil mit schweren Sprengsätzen und massiven Schäden. Die Zahl der Fälle steigt in ganz NRW immer weiter. Das macht auch dem NRW-Innenminister Herbert Reul aus Leichlingen Sorgen.
Veröffentlicht: Freitag, 11.02.2022 05:23
Er will jetzt intensiv gegen die Täter vorgehen. Sie kommen überwiegend aus den Niederlanden, sagt Reul. Die Täter gingen äußerst brutal vor und schreckten vor nichts zurück, so Reul. Die Polizei soll jetzt verstärkt nachts die Banken im Auge behalten – vor allem zwischen 2 und 5 Uhr. Die meisten Sprengungen passieren in diesem Zeitfenster. Außerdem hat Reul einen Termin mit den Banken vereinbart und will die Zusammenarbeit mit der niederländischen Polizei intensivieren.
Die Täter kommen aus den Niederlanden zu uns, weil es dort im Vergleich nur wenige Geldautomaten mir weniger Bargeld darin gibt. Außerdem sind bei uns die Fluchtwege durch gute Autobahnanbindungen einfach.
Im Bergischen sind seit November drei Geldautomaten gesprengt worden in Leichlingen, Engelskirchen und Wermelskirchen, zwei weitere Versuche gab es in Engelskirchen und Rösrath.