
Immer mehr Waschbären im Bergischen
Der Waschbär wird im Bergischen zum Problem: Er verbreitet sich immer mehr – und das hat negative Auswirkungen, sagt der Hegering Engelskirchen. Überall im Bergischen läuft seit dem ersten August daher die Fallenjagd nach Waschbären.
Veröffentlicht: Dienstag, 06.08.2024 04:19
Denn der nistet sich immer öfter in Dachböden und Häusern ein.
Es haben sich schon mehrere Haushalte gemeldet, in denen sich Waschbären eingenistet haben, sagt der Hegering Engelskirchen.
Beim Ausbau ihrer Behausung richten Waschbären häufig große Schäden an. Außerdem kommt es zur Geräusch- und Geruchsbelästigung und er kann Krankheiten übertragen, sagt der Hegering.
Da der Waschbär keine natürlichen Feinde hat, bedroht er auch viele andere heimische Tierarten.
Überall im Oberbergischen werden deshalb seit August in Wohngebieten Fallen aufgestellt, um Waschbären zu fangen. Bis dahin hatten die Waschbären noch Schonzeit, damit sie ihre Jungen aufziehen können.
Bitte nicht privat auf Waschbärenjagd gehen! Die Strafen auf illegales Fallenstellen liegen bei bis zu 50.000 Euro. Wer ein Problem mit Waschbären hat wendet sich am besten an die Kreisjägerschaft. In beiden Kreisen gibt es dann Hilfe von einem Experten.