
Immobilienpreise im Bergischen: starkes Preisgefälle
Wer bei uns im Bergischen ein neues Eigenheim kaufen will, muss je nach Kreis unterschiedlich tief in die Tasche greifen. Das Preisgefälle liegt zwischen Rhein-Berg und Oberberg bei fast 180.000 Euro. So steht es im aktuellen Marktbericht der Kreissparkasse Köln.
Veröffentlicht: Donnerstag, 16.04.2026 04:06
Demnach werden im Rheinisch-Bergischen im Schnitt über 635.000 Euro für eine neue Immobilie fällig. Im Oberbergischen kommt man dagegen noch mit weniger als einer halben Million für ein Neubau-Eigenheim weg. Hier liegt der Durchschnitts-Preis bei rund 456.000 Euro. Deutlich über dem Durchschnitt liegen die Preise unter anderem in Bergisch Gladbach, Overath, Wiehl und Marienheide.
Und auch bei den Mieten ist das Kreisgefälle sehr groß. In Rhein-Berg zahlt man bei einer Bestands-Wohnung durchschnittlich knapp elf Euro pro Quadratmeter, in Oberberg sind es 8,60 Euro. Paradox dabei: Obwohl die Mieten im Oberbergischen niedriger sind, sind sie dort mit fünf Prozent so stark gestiegen wie nirgendwo sonst in der Region. In Rhein-Berg lag das Plus bei drei Prozent.