
Impfstart: Viel Bürokratie für Hausärzte
"Es war immens zeitaufwendig und stressig, aber wir sind froh, endlich mit dem Impfen begonnen zu haben!" So die Bilanz der Hausärzte im Bergischen nach er ersten Impfwoche in den Praxen. Sie hatten durchschnittlich Impfstoff für zirka 20 Risiko-Patienten pro Praxis.
Veröffentlicht: Montag, 12.04.2021 04:24
Im Rheinisch-Bergischen Kreis mussten allerdings 27 Hausarztpraxen auf den Impfstart verzichten, aufgrund einer Panne wird der Impfstoff an sie erst später geliefert.
Grundsätzlich bemängeln die Hausärzte im Bergischen allerdings den großen bürokratischen Aufwand, der mit dem Impfen verbunden ist. Das Ausfüllen der Dokumente würde extrem viel Zeit in Anspruch nehmen, kritisiert zum Beispiel ein Sprecher der Hausärzte im Oberbergischen Kreis. Sollte in Zukunft mehr Impfstoff geliefert werden, sei ein zügiges Durchimpfen entsprechend schwierig.