
Impftermin-Streit: KV weist Vorwürfe zurück
„Dem Vorwurf, wir haben zu wenig Impftermine an Ü-80-Jährige vergeben, widersprechen wir entschieden.“ So reagiert die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein auf einen entsprechenden Vorwurf des rheinisch-bergischen Landrats Santelmann.
Veröffentlicht: Freitag, 19.03.2021 05:40
Die KV weist den Vorwurf entschieden zurück. In einer Antwort auf unsere Anfrage ist von einer falschen Tatsachen-Behauptung die Rede.
Außerdem enthalten: Eine Tabelle die vergebene Termine und vorhandene Impfdosen einander gegenüberstellt. Statt zu wenigen Terminen zeigt sie teils Überbuchungen – laut KV sind die einem Softwarefehler geschuldet. Die fehlenden Impfdosen wurden vom NRW-Gesundheitsministerium aufgestockt. Ende Februar gab es zwar nur wenige Termine – aber auch entsprechend wenige Impfdosen.
Sehr irritiert ist die KV von der Theorie des Landrats, die wenigen Termine seien Absicht, um möglichst schnell Impfungen bei den Hausärzten zu erreichen. Auch das sei einfach nur falsch.