Intensivere Wildschweinjagd

Die zunehmende Population an Wildschweinen im Bergischen wird immer mehr zum Problem. Es gibt deutlich mehr Wildschweine als noch vergangenes Jahr. Der Zuwachs muss daher dringend abgeschöpft werden, heißt es von der Kreisjägerschaft im Rheinisch-Bergischen. 

Mittlerweile zeigen sich die Wildschweine immer häufiger in bergischen Gärten. Außerdem sorgen sie auf den Straßen für Unfälle. Zuletzt hatte es am Montag in Rösrath einen Auffahrunfall mit hohem Sachschaden wegen einer Wildschweinrotte auf der Straße gegeben.

"Schweineleben gerade ein Paradies"

"Das Schweineleben im Bergischen ist gerade ein Paradies", heißt es von der Kreisjägerschaft. Es habe keinen späten Frost mehr gegeben, außerdem war der Sommer nicht so trocken, wie im Vorjahr. So haben fast alle Frischlinge überlebt. Außerdem haben sie ausreichend Futter gefunden: Die Maispflanzen waren deutlich größer als im vergangenen Jahr.

Die Tiere blieben im Spätsommer teilweise komplett in den Maisfeldern, für die Jäger waren sie so kaum zu fassen. Jetzt, wo die Maisfelder nahezu komplett abgeerntet sind, wird daher intensiv mit der Wildschweinjagd begonnen, sagt die Kreisjägerschaft. 

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