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Kardinal Woelki räumt systembedingte Vertuschung im Erzbistum Köln ein
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Kardinal Woelki räumt systembedingte Vertuschung im Erzbistum Köln ein

Der Kölner Erzbischof Kardinal Woelki hat systembedingte Vertuschung im Erzbistum Köln eingeräumt. Das in der vergangenen Woche veröffentlichte Gutachten zum Umgang mit Missbrauchsvorwürfen gegen Priester habe dies nachgewiesen. Und dies hätte so nie passieren dürfen, sagte Woelki am Dienstagmittag auf einer Pressekonferenz.

Veröffentlicht: Dienstag, 23.03.2021 10:39

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Daher müsse nun rigoros gehandelt werden, um dies für die Zukunft zu verhindern. Woelki hat Chaos in der Verwaltung eingeräumt und ein "System aus Schweigen, Geheimhaltung und mangelnder Kontrolle"

Aus dem Missbrauchsgutachten hatte sich ergeben, dass im Erzbistum Köln zwischen 1975 und 2018 mehr als 300 Menschen Opfer von sexualisierter Gewalt geworden waren. Meist waren es Jungen unter 14 Jahren. Der Gutachter stellte fest, dass sich Jahrzehnte offenbar niemand getraut hat, solche Fälle zur Anzeige zu bringen. 

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