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Karneval: Bergische KGs reagieren unterschiedlich auf Absage
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Symbolbild
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Karneval: Bergische KGs reagieren unterschiedlich auf Absage

Enttäuschung, Entsetzen, Verständnis und Resignation auch bei den bergischen Karnevalsvereinen: Sie werden ihre Sitzungen, Partys und Bälle für diese Session wohl wieder absagen müssen. Die großen Festkomitees aus Köln und Aachen haben sich gestern mit NRW-Ministerpräsident Wüst auf eine Absage des Sitzungskarnevals auf freiwilliger Basis geeinigt.

Veröffentlicht: Mittwoch, 15.12.2021 05:36

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Bis zum 23. Dezember müssen die Vereine nun schnell Anträge beim Sonderfond des Bundes für abgesagte Kulturveranstaltungen einreichen, damit sie nicht auf den Kosten sitzenbleiben. 

Die Gesundheit steht über allem, sind sich die KGs einig.

Aber unter den gegebenen Voraussetzungen seien bestimmte Veranstaltungen möglich, so die die größte Oberbergische KG, die KG Rot-Weiß Engelskirchen. Sie behält sich Entscheidungen noch vor, meint Vorstandsmitglied Michael Peffeköver:

Wir müssen schon sehen, dass wir unseren Karneval auch am Leben halten. Die Vereinsmitglieder haben sich den Hintern aufgerissen, den Karneval stattfinden zu lassen und jetzt einfach alles abzusagen kommt für uns nicht in Frage. Wir wissen nicht wie, aber aktuell werden wir erstmal nichts absagen.
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Sorge um Züge

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In Bergisch Gladbach geht Martin Gerstlauer vom Verein zur Brauchtumspflege davon aus, dass auch die Züge abgesagt werden müssen:

Es bringt nichts, keine Karnevalssession zu haben und am Ende einen Zug zu machen. Und hinzu kommt, dass es sicherlich da auch sehr, sehr schwierig ist, auch wenn die Züge draußen stattfinden. Große Menschenansammlungen bergen immer die Gefahr, dass man sich da infiziert. Also wird es darauf hinauslaufen, dass wir die Züge nicht durchführen können.

In Bergisch Gladbach treffen sich heute der Krisenstab der Stadt und die Gladbacher Karnevalsvereine um die aktuelle Lage zu besprechen.

 

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