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Karneval: Noch Unklarheit über Bergische "Brauchtumszonen"
© Radio Berg
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Karneval: Noch Unklarheit über Bergische "Brauchtumszonen"

Wie ist der Begriff "Brauchtumszone" definiert? Das fragen sich gerade alle Bergischen Karnevalsvereine und die Kommunen, in denen Karneval gefeiert wird. NRW-Gesundheitsminister Laumann hat den Begriff am Dienstag in den Raum geworfen. Es solle Bereiche her, wo die Jecken abgeschottet nur mit 2G+ und entsprechend kontrolliert feiern dürfen.

Veröffentlicht: Mittwoch, 09.02.2022 14:45

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Bergisch Gladbachs Bürgermeister Frank Stein war über den Vorstoß des Ministeriums nicht informiert. Deshalb weiß er im Moment noch nicht, wie und ob er beispielsweise den Konrad-Adenauer-Platz in eine "Brauchtumszone" verwandeln könnte. 

Auch bei der KG Närrische Oberberger in Engelskirchen herrscht noch Unklarheit über die Details - bisher gibt es noch keine Infos der Gemeinde. Anders in Köln: Hier hat die Stadt Mittwochmittag bereits für die sechs Tage ab Weiberfastnacht kurzerhand das gesamte Stadtgebiet als Brauchtumszone festgelegt. Es wird keiner - außer Anwohner, Geschäftsleute und Mitarbeiter - ohne 2G+ ins Stadtgebiet gelassen.

Die Bergischen Kommunen warten aktuell noch auf schriftliche Vorgaben des Landes, wie solche Zonen in klein genau auszusehen haben. Ein ganzes Stadtgebiet bzw. ein Dorf abzuschotten kommt im Bergischen nicht in Frage.

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