
Katastrophe bei Bergischer Getreide-Ernte
Die Getreide-Ernte bei uns im Bergischen fällt buchstäblich ins Wasser: Die Kreisbauernschaft Oberberg spricht von einer Katastrophe, die uns droht. Durch die anhaltenden Regenfälle ist die Ernte von Weizen und Raps aktuell unmöglich - das Getreide keimt bereits oder droht zu verschimmeln. Bisher ist erst 20 Prozent der Ernte eingefahren.
Veröffentlicht: Donnerstag, 03.08.2023 04:34
Wir brauchen trockenes Wetter - mindestens eine Woche, damit die Ernte noch zu retten ist, sagt der Vorsitzende der Kreisbauernschaft Oberberg, Bellinghausen. Durch die Nässe keimt das Getreide bereits und treibt wieder aus - so wird es als Backgetreide unnutzbar. Es ist höchstens noch als Futtergetreide zu gebrauchen. Wenn es aber schimmelt und faul wird, ist auch das nicht mehr möglich. Zum Teil ist der Weizen auf unseren Feldern auch schon von einem Pilz befallen. Das trifft vor allem die Landwirte im Rheinsich-Bergischen: Sie bauen deutlich mehr Brotgetreide an als die Landwirte in Oberberg. Die Folgen: Den Bauern drohen finanzielle Einbußen und uns Knappheit beim Brotgetreide.