
Kaufen ist im Bergischen langfristig oft günstiger als Mieten
Im Bergischen ist der Kauf einer Eigentumswohnung oder eines Hauses auf lange Sicht günstiger, als mieten. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie der Sparda-Bank West für die beiden Kreise. Vor allem Käufer im Oberbergischen kommen wesentlich günstiger weg.
Veröffentlicht: Freitag, 02.08.2019 13:41
Wer im Oberbergischen ein Haus oder eine Wohnung kauft, spart im Schnitt 35 Prozent im Vergleich zur Miete. Das entspricht dem NRW-Schnitt. Durchschnittlich geben Käufer hier 3,5 Jahresnettogehälter für den Kauf aus. Im Rheinisch Bergischen sparen Käufer immer noch 30 Prozent und zahlen 4,8 Jahresnettogehälter für eine Immobilie. Gleichzeitig zeigt die Studie aber auch, dass in beiden Bergischen Kreisen zuletzt wenig neuer privater Wohnraum entstanden ist, obwohl die Nachfrage weiter steigt. Denn mehr als jeder zehnte plant laut Studie in den kommenden Jahren Wohneigentum zu kaufen. Oft sei das auch eine Form der Altersvorsorge, heißt es.