Kein Dieselfahrverbot für Wuppertal

Pendler aus dem Bergischen können aufatmen: Nach zahlreichen Städten in Nordrhein-Westfalen kommt auch Wuppertal um ein drohendes Fahrverbot für unter anderem ältere Diesel-Fahrzeuge herum: Stadt, Land und die klagende Deutsche Umwelthilfe haben am Freitag vor dem Oberverwaltungsgericht Münster einen Vergleich geschlossen.

Die Freude in Wuppertal ist groß, trotzdem fällt jetzt einiges an Arbeit an: Die Stadt muss sicherstellen, dass die Stickstoffdioxid-Grenzwerte auch ohne Verbot eingehalten werden. Klappen soll das unter anderem mit dem Einsatz von künstlicher Intelligenz bei Ampeln, die den Verkehr steuern. Außerdem sind Tempolimits und höhere Parkgebühren geplant.

Vor allem für Pendler, Handwerksbetriebe und Pflegedienste auch aus dem Bergischen ist der Vergleich eine gute Nachricht: Sie sind aufs Auto angewiesen und können sich nicht mal eben ein neues Auto leisten.

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