
Keine Probleme bei Wasserversorgung trotz Trockenheit
Die Betreiber der bergischen Trinkwasser-Talsperren sind auf mögliche Dürre-Perioden gut vorbereitet: Auch wenn die Talsperren trotz der Trockenheit in den vergangenen Wochen aktuell noch ausreichend gefüllt sind, gibt es Notfall-Pläne, falls die Stände zu niedrig werden. Der Wupperverband optimiert dazu gerade seine Betriebsbedingungen.
Veröffentlicht: Freitag, 05.07.2019 08:19
Wenn die Füllmenge unter 50 Prozent sinkt, kann der Verband die Menge an Wasser, die an Flüsse abgegeben wird, reduzieren. Aktuell muss dafür jedes Mal ein Antrag bei der Bezirksregierung gestellt werden. Das will der Verband ändern – in Zukunft soll es eine generelle Erlaubnis ab einem gewissen Füllstand geben.
Zurzeit ist die Lage bei den bergischen Trinkwasser-Talsperren entspannt. Die Große Dhünn und die Wiehltalsperre sind zu gut 70 Prozent gefüllt, die Genkeltalsperre bei Gummersbach sogar zu mehr als 80 Prozent. Generell ist ein heißer Sommer kein Problem für die Trinkwasserversorgung, wenn der Winter nass genug war.