Kicken ohne Körperkontakt und mit Abstand

Freizeitsport auch im Verein ist endlich wieder erlaubt, Einschränkungen bleiben aber. Fußballtraining für Kinder etwa - ohne Körperkontakt und mit Mindestabstand. Bergische Vereine reagieren sehr unterschiedlich darauf.

© SV Bergisch Gladbach 09

Natürlich können es allem Kinder können es kaum erwarten, endlich wieder mit ihren Freunden ihren Sport zu betreiben. Allerdings werden sie zur Zeit erstmal keine Trainingsspiele abhalten können, da Körperkontakt vermieden werden muss. Fußball ist aber ein Kontaktsport, Übungen werden anders laufen müssen: Kids können ein paar lange Bälle schlagen oder alleine mit dem Ball am Fuß um Pylonen dribbeln. Die neuen Trainingsbedingungen machen Funktionären und Trainern der Vereine Bauchschmerzen: 1,5 Meter Mindestabstand - wie soll das gehen? Das fragt sich auch Andre Schmidt, Jugendleiter des TuS Elsenroth:

"Wenn sich ein Kind verletzt oder einfach nur weh getan hat, wie sollen wir das mit dem Mindestabstand hinkriegen? Oder wenn wir einfach nur einem Kind die Schuhe zubinden"?

Viele Fragen bleiben offen. Der Fußball-Kreis Berg gibt den Vereinen bei Nachfragen gerne Ratschläge. Es wirkt jedoch auch so, dass der Verband gewisse Bauchschmerzen hat. Der Vorsitzende Rolf Müller verweist auf den Leitfaden des DFB:

"Wir werden es nicht bremsen, aber mit einer gewissen Vorsicht an die Vereine herantreten: Seid vorsichtig, schaut euch alle Regeln nochmal an und entscheidet dann".

In Elsenroth und auch beim SSV Homburg Nümbrecht hat man noch nicht entschieden, wann und vor allem wie es mit dem Kinder- und Jugendtraining weitergeht. Anders ist das etwa bei Bergisch Gladbach 09. Hier soll es am kommenden Montag mit dem Training wieder losgehen.

© Radio Berg
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