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Kinder im Bergischen und der Krieg
Pauline und Ben vor dem Kindergarten Quirl in Bergisch Gladbach
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Kinder im Bergischen und der Krieg

Der Krieg in der Ukraine bewegt auch die Kinder bei uns im Bergischen. Ganze Schulen stellen sich, so wie in Bergisch Gladbach Herkenrath zum Friedenszeichen auf oder veranstalten, so wie die Schüler vom Gymnasium in Wipperfürth, einen Friedensmarsch durch die Stadt. Aber auch die Kinder, die noch gar nicht in der Schule sind, positionieren deutlich gegen den Krieg in der Ukraine.

Veröffentlicht: Freitag, 11.03.2022 14:49

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Die Kinder aus der Kita Quirl in Bergisch Gladbach haben ihre Wünsche und Ängste in Bezug auf den Krieg in der Ukraine auf blau-gelbe Plakate gemalt und rund um ihre Kita aufgehängt, sagt die Erzieherin Eva: 

Zum Beispiel sagten die Kinder, dass der Krieg ganz schnell aufhören soll und dass sie nicht in ein anderes Land fliehen möchten. Sie waren alle sehr wütend, dass da jemand ist, der einfach Land wegnehmen möchte. Das die Kinder genug zu essen haben und zum Anziehen, das waren so Sachen die die Kinder aufgeschrieben haben.

Eva und die anderen Erzieherinnen wussten zwar schon vor der Aktion, das sich ihre Kindergartenkinder im Alter von 3 bis 6 Jahren mit dem Thema Krieg auseinandersetzten, sie hatten aber auch das Gefühl, dass sie den Krieg beim Spielen schnell wieder vergessen. Die Aktion hat ihnen gezeigt, dass der Krieg für die Kleinen womöglich doch belastender ist, als sie sich das vorgestellt haben: 

Also es hat auch was mit uns Erziehern gemacht, wir waren auch schon sprachlos, wie viel einige Kinder schon wussten. Wo auch doch schon bei manchen ein bisschen Angst da ist. Und auch wie toll die ihre Sachen formulieren konnten, was sie den Kindern wünschen und was sie hoffen. Das ist schon sehr beeindruckend gewesen, was die Kinder so erzählt haben.
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