
Seit dem Saisonstart am 23. April gab es demnach mehr als 107 Einsätze und etwa 1200 Hektar Grünland wurden mit Drohnen abgeflogen. Der Verein hat damit rund 100 Landwirten geholfen.
Schon am frühen Morgen fliegen ehrenamtliche Drohnenteams mit Wärmebildkameras an den Drohnen die Flächen ab, um Kitze aufzuspüren, die dann gesichert werden.
Der Verein macht dabei deutlich: Verantwortlich für die Vermeidung von Tierleid bei der Mahd sind vor allem Landwirte und Jagdreviere gemeinsam. In der Praxis sei die Kitzrettung aber Teamarbeit - mit Jägern, Landwirten und freiwilligen Helfern.
Die Drohnen mit Wärmebildtechnik hätten sich dabei als besonders effektive Methode bewährt, so der Verein. Die Kitzretter im Oberbergischen hoffen jetzt auf noch mehr Freiwillige, die helfen wollen. Vor allem Drohnenpiloten werden gesucht - denn mit der heißen Phase der Heuzeit stehen viele weitere Einsätze an.