
Klima Herausforderung für Wasserversorger
Lange Dürrephasen gefolgt von ungewöhnlich starkem Regen - das wird in Zukunft eine der größten Herausforderungen für die Wasserversorger im Bergischen. Da hilft nur: Hochwasservorsorge. Zum Internationalen Tag des Wassers an diesem Mittwoch macht auch der Wupperverband nochmal auf seine Arbeit in diesem Bereich aufmerksam.
Veröffentlicht: Mittwoch, 22.03.2023 05:34
Das Wichtigste bei der Hochwasservorsorge sei die Zusammenarbeit, so der Wupperverband. Nur mit gemeinsamer Anstrengung könne man die Anpassung an die Klimafolgen bewältigen. Der Wupperverband befände sich in ständiger Abstimmung mit Kommunen und Kreisen, um zunächst eine Priorisierung der nötigen Maßnahmen zu erarbeiten und diese dann auch umzusetzen, so der Wupperverband.
Eine zentrale Aufgabe sei es der Wupper und ihren Nebenbächen wieder mehr Raum und Natürlichkeit zu verleihen. Das sei nur möglich wenn Grundstücke durch Kommunen, Unternehmer und Eigentümer zur Verfügung gestellt werden.
Zum Internationalen Tag des Wassers macht auch Axel Blüm vom Aggerverband nochmals darauf aufmerksam, wie wichtig die Ressource Wasser ist. Im Bergischen hätten wir im Gegensatz zu anderen Regionen in Deutschland momentan genug Wasser, so Blüm. Bewusst sparen müsste man also theoretisch noch nicht, jedoch sei ein sinnvoller und bedachter Umgang mit Wasser immer wichtig.
Man solle keine Abfälle oder Medikamentenreste in die Toilette werfen und möglichst ökologisch verträgliche Reinigungsmittel verwenden, rät der Wupperverband.