Anzeige
Wanderwege nach dem Hochwasser
Teilen:

Klimawandel im Bergischen - Wupperverband stellt Konzepte und Lösungsideen vor

Auch bei uns im Bergischen sind die Folgen des Klimawandels spürbar. Starkregen, Stürme, lange Trockenphasen und nicht zuletzt extreme Hochwasser wie im vergangenen Juli. Sie stellen auch den Wupperverband vor große Herausforderungen. Beim jährlichen Symposium ist jetzt über Maßnahmen, Lösungsideen und Konzepte gesprochen worden. 


Veröffentlicht: Freitag, 13.05.2022 04:21

Anzeige

In Sachen Hochwasser bekommt der Wupperverband aber auch Unterstützung vom Land: Das Umweltministerium hat einen 10-Punkte Plan entwickelt, an dem sich Wasserverbände und Co orientieren können. Für die Umsetzung sind allein dieses Jahr 35 Millionen Euro geplant. Außerdem hat der Wupperverband selbst ein eigenes „Zukunftsprogramm Hochwasserschutz“ aufgelegt. Zentrale Bausteine dabei sind die Renaturierung von Gewässern, eine angepasste Bewirtschaftung der Talsperren und ein verbessertes Melde- und Informationswesen. In dem Programm geht es aber auch um andere Klima-Folgen, zum Beispiel immer häufigere und längere Trockenphasen.

Anzeige

Leichlingen ist nicht nur ein Beispiel für eine massive betroffene Kommune, sondern zeigt auch, wie man als Stadt auf die Klimafolgen reagieren kann. Die Stadt will „Schwammstadt“ werden, also künftig Regenwasser für Trockenphasen speichern und Überflutungen vorbeugen. Aber auch jeder einzelne ist bei dem Thema gefragt, sagt der Wupperveband. Er rät Eigentümern unter anderem zum sogenannten Hochwasserpass, der unter anderem Empfehlungen und Standortanalysen bietet.

Der Verband selbst ist nach der Flut immer noch mit der Beseitigung der Schäden an den Gewässern beschäftigt: Insgesamt hat es gut 1.000 gegeben, 450 davon sind bereits abgearbeitet. 

Anzeige
Anzeige
Anzeige