
Köln: Bahnknoten soll digitalisiert werden
In Zukunft sollen mehr Züge über die Hohenzollernbrücke am Hauptbahnhof fahren und dass ganze ohne größere Baustellen: Die Deutsche Bahn will den Bahnknoten Köln digitalisieren und damit denn Fluss der Züge verbessern. NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst gab dafür am Donnerstag in Köln den Startschuss für die Machbarkeitsstudie, die bis Ende nächsten Jahres abgeschlossen sein soll
Veröffentlicht: Donnerstag, 08.07.2021 11:34
Digitale Leittechnik in einem solchen Bahnknoten mache es möglich, dass viel mehr Züge in einer Stunde rein und raus fahren können, so Wüst. Bisher werde mit einer Blockverdichtung gearbeitet. Das heißt: Ein paar hundert Meter vor und nach dem Zug darf kein anderer Zug fahren. Mit digitaler Technik könnten die Züge viel enger hintereinander herfahren und das bei maximaler Sicherheit. Das sei der große Vorteil, so Wüst weiter.
Bahnknoten ist aktuell an der Belastungsgrenze
Der Bahnknoten Köln sei bereits seit längerer Zeit an seiner Belastungsgrenze mit rund 440.000 Zügen jährlich. Wann die Digitalisierung der Strecke abgeschlossen sein wird und wie viel es insgesamt kostet, könne man erst Ende nächsten Jahres nach Abschluss der Studie sagen, so Wüst.