
Mit einem Großaufgebot, Spezialkräften der Reiterstaffel und einem Wasserwerfer ist es der Polizei gelungen, die befürchteten Krawalle zwischen Gewalttätern beider Seiten zu verhindern.
Zwischenfälle gab es trotzdem. Bei der Anreise der Nizza-Anhänger wurde die Bahn beworfen und der erste Böller war zu hören. Später hatten Kölner versucht, auf den Stadionvorwiesen die Gästeanhänger an den Absperrungen zu provozieren. Die Polizei setzte die Festnahmeeinheit, Hundertschaften und berittene Polizei ein, um die Masse zurückzudrängen. Dabei flogen wiederum Böller. Einige Personen wurden weggetragen, so die Polizei. Ein 52-Jähriger kam in Polizeigewahrsam, weil er versucht hatte, einen Polizeibeamten anzugreifen.
In der Innenstadt hatte es am Nachmittag ebenfalls Versuche beider Seiten gegeben, aufeinanderzutreffen. Auch hier war die Polizei jedes Mal sehr schnell zur Stelle.
Die Polizei resümiert: Der zwei Tage andauernde Einsatz mit rund 1000 Polizistinnen und Polizisten sei nach Plan verlaufen. Hauptaufgabe habe darin bestanden, ein gewaltsames Aufeinandertreffen der rivalisierenden Anhänger der Clubs zu verhindern. Die Nizza-Fans waren zum Teil schon vom Flughafen aus polizeilich begleitet worden.