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Gerechtigkeit Urteil Gericht
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Köln: Prozess um getöteten 15-Jährigen gestartet

Laut und emotional ist am Kölner Landgericht am Dienstagmorgen mit einiger Verspätung der Prozess rund um die Ermordung eines 15-Jährigen in Köln-Mülheim gestartet. Vier Männer müssen sich wegen heimtückischen Mordes und Freiheitsberaubung mit Todesfolge verantworten. Als sie den Saal betraten, gab es laute Rufe aus dem Publikum und von Seiten der Nebenklage – das ist die Familie des 15-Jährigen. 

Veröffentlicht: Dienstag, 29.10.2024 09:57

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Der Fund der Leiche des 15-Jährigen auf einer Landzunge im Mülheimer Hafen im März hatte bundesweit für Entsetzen gesorgt. Genau das tut auch die Anklage: Der Teenager soll demnach innerhalb kürzester Zeit an einer Kombination aus Verbluten nach innen und dem Funktions-Verlust des Atmungssystems gestorben sein.

Seinen Anfang soll der Plan der Angeklagten an einer Gaststätte genommen haben: Von dort sollen zwei der Männer ihr späteres Opfer unter Vorhalt von Schusswaffen entführt und zum Hafen gebracht haben. Dort sollen die anderen beiden Angeklagten dazukommen sein. Zu viert sollen sie auf den Jungen eingestochen haben. Das vermutete Motiv: Rache, da der 15-Jährige vor Gericht gegen einen der mutmaßlichen Täter ausgesagt haben soll.

Über Erklärungen ihrer Verteidiger bestritten der 27-Jährige und die beiden 20-Jährigen zum Prozessauftakt, das Opfer getötet zu haben. Der 19-Jährige machte zunächst keine Angaben. Laut den Angaben des 27-Jährigen soll der 19-Jährige die tödlichen Stiche gesetzt haben.

Ein 20-Jähriger räumte ein, Grillanzünder zum späteren Verbrennen der Kleidung des Opfers beschafft zu haben.

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