
Köln: Rosenmontagszug abgesagt
Wegen des Kriegs in der Ukraine hat das Festkomitee Kölner Karneval den Rosenmontagszug im Rheinenergiestadion abgesagt. Stattdessen werde man eine Friedensdemonstration mit Persiflagewagen auf Plätzen in der Kölner Innenstadt organisieren.
Veröffentlicht: Donnerstag, 24.02.2022 13:19
Eigentlich war das Rosenmontagsfest als Ersatz für den klassischen Rosenmontagszug geplant, der wegen Corona abgesagt wurde. Nun kommt die nächste Planänderung. Mit Blick auf den Ukraine-Krieg sei ein unbeschwertes Feiern kaum noch denkbar.
Statt dem Fest soll es nun eine Friedensdemonstration mit Persiflagewagen auf Plätzen in der Innenstadt geben. Dabei sollen besonders die Wagen gezeigt werden, die Präsident Putin und die Situation in Osteuropa zum Thema haben – die Wagen seien das Mittel der Karnevalisten, um auf Missstände hinzuweisen. Man wolle damit ein deutliches Signal für Solidarität setzen, sagt das Komitee.
Der Auftakt zum Straßenkarneval am 11.11. läuft derweil - so kurzfristig hätte man das Fest in der Altstadt auch nicht mehr canceln können, sagt das Komitee. Da das Zülpicher Viertel mittlerweile voll ist, hat die Stadt erste Zugänge geschlossen und gleichzeitig erste Entlastungsflächen auf den Uni-Wiesen geöffnet.