Kölner Polizei zieht positives Fazit nach dem Wochenende

Die erhöhte Polizei-Präsenz in der Kölner Innenstadt hat Wirkung gezeigt. Dieses Fazit zieht die Kölner Polizei nach dem Wochenende. Hintergrund ist, dass sich zuletzt viele Feiernde nicht an die Corona-Regeln gehalten hatten und der Polizei teils aggressiv gegenübergetreten waren. Die Polizei hatte daraufhin angekündigt, am Wochenende mit mehr Beamten im Einsatz zu sein. Die Beamten kontrollierten bis Sonntag morgen rund 440 Personen, von denen rund 210 einen Platzverweis erhielten und sieben Personen in Gewahrsam genommen wurden.

Trotzdem hat es einige Zwischenfälle gegeben: In der Nacht auf Sonntag soll ein 18-jähriger auf dem Hildeboldplatz während einer Auseinandersetzung einen 45-jährigen zunächst gegen den Kopf getreten und anschließend mit einem spitzen Gegenstand am Rücken schwer verletzt haben. Die Hintergründe sind noch unklar, der 18-jährige wurde festgenommen. Außerdem wurde der Polizei eine Ruhestörung in Köln-Deutz auf dem Rheinboulevard unterhalb der Hohenzollernbrücke gemeldet. Dort sollte eine etwa 150-köpfige Personengruppe aus überwiegend Jugendlichen lautstark feiern. Als die Polizisten eintrafen, bekamen sie sofort eine hohe Aggressivität zu spüren. Aus der Gruppe heraus beleidigten einige die Einsatzkräfte und bewarfen sie mit Flaschen. Nachdem Verstärkung eintraf, flüchtete die Gruppe in unterschiedliche Richtungen. Trotz der gezielten Attacken bleiben die Polizisten unverletzt. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des tätlichen Angriffs auf Polizeivollzugsbeamte sowie Beleidigung ein.

Die Polizei hat außerdem auch das Ordnungsamt der Stadt bei Räumungen von Plätzen unterstützt.

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