
Krankenhäuser in Not - es droht eine Insolvenzwelle
194.000 Euro stündlich, 4,7 Millionen Euro am Tag und 140 Millionen Euro im Monat: so schnell wächst das Defizit der Krankenhäuser in NRW. Die finanzielle Lage ist mehr als dramatisch. Das bekommen auch unsere bergischen Kliniken zu spüren. Deshalb haben sich fünf Krankenhäuser aus Rhein- und Oberberg zusammengetan und gestern am bundesweiten Aktionstag "Krankenhäuser in Not" teilgenommen.
Veröffentlicht: Mittwoch, 21.06.2023 04:38
Grund für die finanzielle Schieflage sind unter anderem die drastisch gestiegenen Kosten durch Corona und die Energiekrise, Die bergischen Krankenhäuser fordern sofortige finanzielle Unterstützung und eine Reform des gesamten Systems, sonst droht eine Pleitewelle. Und für die bergischen Patienten wären extrem lange Wege bis zum nächsten Krankenhaus die Folge.
Die Frage, welche Kliniken im Bergischen vor großen finanziellen Problemen stehen, wollte zwar niemand beantworten, jedoch wurde deutlich gemacht: Wenn es unseren Krankenhäusern gut ginge, würde niemand an dem Aktionstag teilnehmen.