
Kreis auf Corona-Virus vorbereitet
Das aus China stammende Corona Virus lässt immer mehr Menschen an einer neuen Lungenentzündung sterben. Inzwischen gibt es 80 Tote in China. Auch wenn bei uns in der Region die Ausbreitung des Virus als sehr unwahrscheinlich gilt, sind die Behörden und Kliniken im Bergischen gut vorbereitet.
Veröffentlicht: Montag, 27.01.2020 14:16
Das rheinisch-bergische Gesundheitsamt hat sich mit den Krankenhäusern im Kreis in Verbindung gesetzt und über die Krankenversicherungen Kontakt zu den niedergelassenen Ärzten aufgenommen. Sollte jemand in der Region mit den grippeähnlichen Symptomen bekannt werden, müsse unbedingt geklärt werden, ob ein Bezug zur chinesischen Millionenstadt Wuhan besteht, so ein Sprecher.
Dann würden die nötigen Schritte - so wie von der WHO vorgeschrieben - in die Wege geleitet. Dazu zählen Isolation, Blutproben und Hygienemaßnahmen. Weil zurzeit auch die normale Grippewelle anläuft, ist die Klärung des China Bezugs äußerst wichtig, um unnötige Verdachtsfälle zu vermeiden.
Generell warnt das Gesundheitsamt jedoch vor zu viel Panikmache rund um das Coronavirus: Sämtliche Gesundheitsorganisationen und auch das Robert Koch Institut schätzen das Risiko einer Ausbreitung in Deutschland als äußerst gering ein.