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Kreisbauernschaft: Lage für Milchviehbetriebe sehr ernst
© Radio Berg
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Kreisbauernschaft: Lage für Milchviehbetriebe sehr ernst

Die Lage für die bergischen Milchbauern ist weiter dramatisch – trotz höherer Preise für Milch. Das sagen die bergischen Kreisbauernschaften. Von dem Plus bei den Preisen kommt bisher nichts bis wenig an, auch weil die Kosten für Futter, die Produktion und Energie explodieren.

Veröffentlicht: Donnerstag, 18.11.2021 05:50

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Man zahle weiter drauf, anstatt zu verdienen. Aktuell gibt es pro Liter Milch 35 Cent. Damit man aber überhaupt wirtschaftlich arbeiten könne, müssten es bei den aktuellen Kosten mindestens 50 Cent sein, so der Sprecher der oberbergischen Bauern. Er befürchtet eine weitere Aufgabewelle, wenn die Entwicklung so weitergeht. Und diesmal wären davon nicht nur kleine, sondern auch die großen Betriebe betroffen: Sie waren zuletzt unter anderem wegen schärferer Auflagen gezwungen viel zu investieren, zum Beispiel in Silos oder Ställe.

Mehr Geld für ihre Milch sehen sie aber trotzdem nicht. Noch gibt es im Bergischen 280 Milchviehbetriebe – die Bauernschaften gehen aber davon aus, dass künftig noch einige von ihnen aufgeben werden.

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