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Kreistag plant 6,8 Millionen Euro für Corona-Aufwendungen
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Die Konsumausgaben im privaten Haushalt sind in einigen Bereichen deutlich gestiegen - im Vergleich zu 2003.
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Kreistag plant 6,8 Millionen Euro für Corona-Aufwendungen

Die Corona-Pandemie kostet den Oberbergischen Kreis bereits jetzt Millionen. Schutzausrüstung fürs Gesundheitsamt oder den Rettungsdienst, Corona-Tests, das alles kostet Geld. Rund 4,1 Millionen Euro sind bereits an außerplanmäßigen Aufwendungen ausgegeben worden. Die Zahlen sind am Donnerstagabend Thema im Kreistag gewesen.

Veröffentlicht: Freitag, 26.06.2020 11:49

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Den größten Posten bei den nicht geplanten Aufwendungen nimmt die Einrichtung des Franz-Dohrmann-Hauses in Marienheide als kommunale Krankenhilfeeinrichung mit rund 100 Betten ein. Auch wenn die Zahl der aktiven Corona-Fälle in Oberberg aktuell bei sechs Personen liegt und damit vergleichsweise gering ist, möchte der Kreis handlungsfähig und gewappnet bleiben. Sollte es neue Erkenntnisse und Hot-Spots geben, steigen der Bedarf an Tests und die Laborkosten beispielsweise wieder an. Deswegen hat der Kreistag einstimmig beschlossen die außerplanmäßigen Aufwendungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie auf 6,8 Millionen Euro zu erhöhen. Wie viel Geld das Virus am Ende wirklich kosten wird, ist noch unklar.

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