Lage auf Holzmarkt nach wie vor nicht erfreulich

Nachdem coronabedingt in den letzten Wochen kaum noch bergisches Holz nach China verkauft werden konnte, zieht die Nachfrage jetzt wieder an. Das hat uns die Forstwirtschaftliche Vereinigung auf Anfrage mitgeteilt.

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Die Lage auf dem Holzmarkt sei nicht erfreulich, heißt es. Aktuell sei durch die Corona-Pandemie auch die Inlandsnachfrage nach Fichtenholz verhalten, trotz der guten Konjunktur im Bau, das sagt der Vorsitzende der Vereinigung Eckhardt Schulte. Wegen der großen Mengen Schadholz durch den Borkenkäfer sei der Holzpreis weiter im Keller, die Waldbauern könnten gerade so ihre Kosten decken. Schulte sieht nicht, dass sich die Situation wieder verbessert, da aktuell schon die nächste Generation Borkenkäfer unterwegs sei. Positiv sieht er aber die Erweiterung der Vereinigung in Richtung Siegerland, da dort der Borkenkäfer noch nicht so starke Schäden angerichtet hat.

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