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Leichlingen hat Platz für ukrainische Kinder
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Leichlingen hat Platz für ukrainische Kinder

Nachts klingelte das Telefon im Kinder- und Jugenddorf Sankt Heribert in Leichlingen. Das Jugendamt Solingen wollte 21 ukrainische Kinder aus einem Kinderheim in Kiew unterbringen, die aus ihrer Heimat flüchten sollten. In Sankt Heribert wäre sofort für sieben von den Kindern und zwei Betreuern Platz gewesen, die anderen Kinder wären in anderen Häusern untergekommen. 

Veröffentlicht: Mittwoch, 30.03.2022 05:54

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Die Kinder sind noch in Kiew

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Bisher ist noch keines der Kinder aus Kiew geflüchtet. Im Moment bleiben die ukrainischen Kinder noch in ihrer Heimat. Ob und wann sie nach Leichlingen flüchten, ist noch offen. Das Kinder- und Jugenddorf Sankt Heribert in Leichlingen ist aber bereit, einige der geflüchteten Kinder und deren Betreuer aufzunehmen. Es wurden zusätzliche Betten angeschafft, Bettwäsche gekauft und die Kinder in Leichlingen wollen auch alle helfen, damit sich die geflüchteten Kinder schnell wohl fühlen. Sie wollen sich die vorhandenen Zimmer teilen, damit mehr Platz für die Kriegsflüchtlinge entsteht. Davon war Pädagogin Angela Wensel tief beeindruckt:

Die Bereitschaft der Kinder zu helfen war sehr bewegend, jedes Kind hat gesagt "wir wollen helfen, wir wollen, dass es den Kindern gut geht und ich glaube, dass gerade unsere Kinder, die hier leben, ein gutes Gefühl dafür haben, wie es ist auch sein zu Hause mal nicht zu haben.

Sollten die Kinder doch noch aus Kiew ins Bergische kommen, werden sie hier sehr warm und liebevoll erwartet. Alle wollen sich kümmern sagt Angela:

Alle haben sofort gesagt, wir rücken zusammen, wir gehen in ein Doppelzimmer, sie schaffen Platz und möchten auf jeden Fall auch irgendwie helfen und unterstützen. Also, das ist wirklich sehr schön, da muss man wirklich sagen: Ja, wir haben tolle Kinder!


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