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Leichlingen will "Schwammstadt" werden
© Dirk Hartmann
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Leichlingen will "Schwammstadt" werden

Hitze, Dürresommer oder Starkregen: Die Folgen des Klimawandels sind auch im Bergischen spürbar. Die Stadt Leichlingen will etwas tun und künftig in einem unterirdischen System Regenwasser speichern. Bei längerer Trockenheit soll das Wasser dann den Pflanzen in der Stadt zur Verfügung stehen. Jetzt hat der Bund etwa 800.000 Euro an Fördergeldern für das Projekt zugesagt.

Veröffentlicht: Dienstag, 15.06.2021 12:43

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In drei Jahren will Leichlingen eine "Schwammstadt" sein. Soll heißen: Eine Stadt, die Wasser aufnehmen und speichern kann. Das Regenwasser von den Dächern wird am Wilhelm-Gödders-Weg in eine oberirdische begrünte Erdmulde geleitet, also wie in einen kleinen Bach. Dort kann es im Erdreich versickern.

Weil der Boden nur eine begrenzte Menge Wasser aufnehmen kann, soll es zusätzlich in Zisternen unterirdisch gesammelt werden. In Dürrezeiten könnte damit das Stadtgrün bewässert werden und so 450 Tausend Liter Trinkwasser gespart. Insgesamt soll das Projekt 1,1 Millionen Euro kosten.

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