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Leichlinger Bürger scheitern mit Klage gegen CO-Pipeline
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Leichlinger Bürger scheitern mit Klage gegen CO-Pipeline

Der Leverkusener Chemiekonzern Covestro darf die umstrittene Pipeline zwischen Krefeld und Dormagen in Betrieb nehmen. Das Oberverwaltungsgericht Münster hat heute die Klagen von vier Privatpersonen aus Leichlingen und Monheim abgewiesen. Damit geht ein jahrzehntelanger Streit zu Ende. Die 67 Kilometer lange Pipeline soll Kohlenmonoxid vom Covestro-Werk in Dormagen nach Krefeld transportieren. Die Trasse führt auch nahe an Leichlingen vorbei.

Veröffentlicht: Montag, 31.08.2020 13:56

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Die Pipeline ist schon seit 2009 weitgehend fertig gebaut. Wegen des langjährigen Rechtsstreits durfte sie aber bisher nicht in Betrieb gehen. Die Kläger fürchten, dass bei einem Bruch der Rohre das geruchlose und giftige Gas austreten und dann Lebensgefahr für die Menschen an der Trasse bestehen könnte. Das sahen die Richter anders. Es sei hinreichend Vorsorge gegen Schäden getroffen worden. Eine Revision gegen das Urteil haben die Richter nicht zugelassen. Die Kläger haben damit allenfalls noch die Möglichkeit einer Nichtzulassungsbeschwerde.

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