Leichlinger Klage gegen CO-Pipeline wird verhandelt

Im jahrzehntelangen Streit um die Kohlenmonoxid-Pipeline von Krefeld bis Dormagen gibt es wieder Bewegung: Unter anderem haben Privatpersonen aus Leichlingen geklagt – jetzt ist für Mitte August die mündliche Verhandlung am Oberverwaltungsgericht in Münster angesetzt. Die Pipeline ist bereits größtenteils gebaut – sie führt auch nahe an Leichlinger Stadtgebiet vorbei

Letztendlich geht es darum, ob die umstrittene Pipeline vom Leverkusener Konzern Covestro auch in Betrieb gehen kann. Die Kläger aus Leichlingen und Monheim fürchten vor allem die Vergiftungsgefahr, die vom geruchslosen Kohlenmonoxid ausgeht, sollte es ein Leck geben. Außerdem kritisieren sie den Trassen-Verlauf und die Sicherungsmaßnahmen.

Konkret geht es in dem Berufungsverfahren um den Beschluss der Düsseldorfer Bezirksregierung, die den Bau und Betrieb der Pipeline 2007 zugelassen hatte. Bereits seit Jahren gibt es in den betroffenen Kommunen massiven Widerstand gegen das Großprojekt. 

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