Leichter Anstieg bei Kinderarmut im Bergischen

Im Bergischen wachsen wächst in etwa jedes zehnte Kind in Armut auf. Das geht aus der am Mittwoch veröffentlichten Studie der Bertelsmann-Stiftung hervor. Im Vergleich zu der Studie von vor fünf Jahren sind die Zahlen minimal gestiegen. 

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Im Rheinisch-Bergischen liegt die Zahl der Kinder, die von Armut betroffen sind, minimal höher als im Oberbergischen. Als von Armut betroffen gilt jemand, der so wenig Einkommen hat, dass es nicht möglich ist, den Lebensstandard zu haben, der in unserer Gesellschaft als selbstverständlich gilt. Daher fallen laut Bertelsmann-Stiftung auch Kinder aus Hartz-IV-Familien darunter. Den Kindern fehle es durch die Armut der Familie aber auch an sozialen, kulturellen und gesundheitlichen Chancen, so der Sozialverband VdK. Der Verband fordert von der Bundesregierung, das nicht weiter hinzunehmen. Es sei auch wichtig, dass alle Kinder am digitalen Unterricht teilnehmen können. Bildungsarmut setze sich später oft in Einkommensarmut fort.