
© Maya Döpper
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Porr will seinerseits mehr als 200 Millionen Euro. Am Kölner Landgericht hat heute das Zivilverfahren begonnen.
Der Generalunternehmer hatte 2020 die Kündigung bekommen, weil in China gefertigte Stahlbauteile systematische Fehler und Mängel in großer Zahl aufgewiesen haben sollen. Der Bund fordert daher mehr als 350 Millionen Euro Schadensersatz. Das Unternehmen hält dagegen und will selbst mehr als 200 Millionen Euro haben. Das Verfahren gilt als besonders umfangreich und komplex, allein die Hauptakte umfasst 24.000 Blatt. Ein Urteil wird es heute noch nicht geben. Das Gericht will erst auf eine Einigung hinwirken und danach klären, ob die Forderungen grundsätzlich berechtigt sind.
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