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Lieferengpässe bei Medikamenten
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Lieferengpässe bei Medikamenten

Ob Blutdruckmittel, Schmerzmittel oder Impfstoffe - die Apotheken im Bergischen haben zurzeit große Probleme, genug Medikamente zu bekommen. Die Situation sei aktuell eine Katastrophe, sagen Sprecher der bergischen Apotheken.

Veröffentlicht: Dienstag, 06.08.2019 04:36

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Teilweise sind in Rhein-Berg pro Woche in einer Apotheke 220 verschiedene Medikamente nicht lieferbar, im Oberbergischen sind es pro Apotheke rund 100 Medikamente, heißt es von einer Sprecherin. Ein Grund dafür: Viele Medikamente werden inzwischen im Ausland produziert. Zwei bis drei Hersteller sind dann weltweit für einen Wirkstoff verantwortlich. Wenn hier etwas ausfällt - beispielsweise durch eine Verunreinigung - sind nur noch 40 Prozent der ursprünglichen Menge lieferbar. Viele Apotheken kaufen daher auch inzwischen Vorräte für bis zu 6 Monate, statt nur für wenige Wochen.


Oft müssen die Apotheken auch auf alternative Medikamente oder Wirkstoffe zurückgreifen, das sorge oft für Verunsicherung bei den Kunden, heißt es aus beiden Kreisen.

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