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Lüdenscheid: Wüst sieht Planungsfehler bei Rahmedetalbrücke
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Lüdenscheid: Wüst sieht Planungsfehler bei Rahmedetalbrücke

Vor der Sperrung der A45-Rahmedetalbrücke bei Lüdenscheid sind Fehler gemacht worden. Das hat NRW-Ministerpräsident Wüst am Montagvormittag in einer Sondersitzung des NRW-Verkehrsausschusses eingeräumt. Aus heutiger Sicht sei die Entscheidung aus dem Jahr 2014, die marode Talbrücke nicht zu verstärken oder zu sanieren, falsch gewesen.

Veröffentlicht: Montag, 13.02.2023 11:36

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Persönliche Versäumnisse wies er jedoch weit von sich.

Damals hatten der Bund, das Land und der zuständige Landesbetrieb Straßen die zuvor getroffenen Entscheidungen zur Verstärkung der Brücke verworfen. Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit und der Durchführbarkeit. Stattdessen habe man beschlossen, die Brücke mit Tempolimit und Fahrspurverengung zu entlasten, um sie bis zu einem späteren Ersatz weiter nutzen zu können. Dieser Fehler sei auch während seiner Amtszeit als Verkehrsminister leider nicht geheilt worden, sagte Wüst.

Die Brücke musste im Dezember 2021 wegen gravierender Schäden bei Lüdenscheid vollgesperrt werden. Seitdem ist mit der A45 eine wichtige Verkehrsader unterbrochen, der Umleitungsverkehr belastet unsere gesamte Region. 

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Termin für Sprengung nach wie vor unklar

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Einen Termin für die Sprengung der Brücke gibt es im Übrigen auch nach dem Ausschuss nicht. Die Autobahn GmbH nannte zum einen das "Winterwetter", zum anderen muss demnach auch das Sprengkonzept überarbeitet werden.

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