
© Landgericht Köln
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Der 47-jährige Bergneustädter hat seit 2014 für die MEDION AG gearbeitet. Dort war er für den Aufbau einer Abteilung für so genannte E-Wallets, also elektronische Bezahlsysteme verantwortlich. Unter anderem zählten zu den Lieferanten die Gamer-Plattform Steam, aber auch Sony, Nintendo oder Amazon. Seit etwa 2016 hat er PIN-Codes für diese E-Wallets von den Servern des Elektronikunternehmens abgezweigt und nach Polen verkauft. Damit hat er rund viereinhalb Millionen Euro erwirtschaftet. Der Mann hat gestanden und Reue gezeigt: Er habe sich irgendwann in einem Teufelskreis bewegt. Der Ursprung dazu lag laut seiner Angabe in einem zu starken unternehmerischen Ehrgeiz.
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