Marike aus Wermelskirchen ist Achte im Diskuswerfen bei Olympia

Für Edelmetall hat es nicht gereicht. Dennoch ist für Diskuswerferin Marike Steinacker mit der Teilnahme bei den olympischen Spielen in Tokyo mehr als nur ein Traum wahr geworden. Am 2.8.2021 hat die gebürtige Wermelskirchenerin im Finale den achten Platz belegt. Dass sie so weit kommen würde, hat sie nicht zu hoffen gewagt.

Dieses Olympia ist ganz anders, als die Jahre davor

Die Olympiade 2021 in Tokyo ist anders, als alle anderen Olympiaden zuvor. Positiv getestete Athleten, strenge Abstands- und Hygieneregeln, keine Zuschauer in den Stadien, keine Partys im olympischen Dorf. Das alles überschattet dieses sportliche Großereignis für Marike aber nicht. Trotz Corona dabei sein zu dürfen, das ist für Marike entscheidend. Außerdem haben die Coronaregeln ihr Sicherheit gegeben. Die Stimmung im olympischen Dorf und in den Stadien hat sie deshalb auch nicht als gespenstisch empfunden, sondern als gut.


Das olympische Dorf besteht aus knapp einem dutzend Hochhäusern, die sind bis zu 16 Stockwerke hoch, das Dorf ist also mehr eine olympische Vorstadt.


Große Olympiapartys sind da jetzt aber coronabedingt nicht möglich. Medaillengewinner werden mit Abstand gefeiert, dann kommen alle Sportler aus ihren Zimmern und stehen Spalier.

Und wenn die Besten der Besten Spalier stehen, ist es auch nicht mehr ganz so schlimm, wenn das Publikum fehlt.